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Dashboard erstellen lassen: Kosten, Anbieter & Tipps 2026

Was kostet ein professionelles Dashboard? Power BI, Tableau oder individuelle Lösung? Alles über Anbieter, Kosten und die richtige Wahl.

Jonas HöttlerJonas Höttler
21. Januar 2026
12 min Lesezeit
DashboardBusiness IntelligenceDatenanalysePower BITableauDatenvisualisierung
Dashboard erstellen lassen: Kosten, Anbieter & Tipps 2026 - Ratgeber & Anleitungen | Blog

Dashboard erstellen lassen: Kosten, Anbieter & Tipps 2026

Du willst ein Dashboard erstellen lassen, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Power BI, Tableau, Looker oder doch eine individuelle Lösung? Dieser Guide zeigt dir alle Optionen, realistische Kosten und worauf du achten musst.

Inhaltsverzeichnis

  1. Dashboard-Typen im Überblick
  2. Kosten: Was kostet ein Dashboard?
  3. Die besten Tools 2026
  4. DIY vs. Agentur: Was ist besser?
  5. Anforderungen richtig definieren
  6. FAQ

Dashboard-Typen im Überblick

Nach Einsatzzweck

Dashboard-TypBeschreibungBeispiele
Executive DashboardÜberblick für GeschäftsführungUmsatz, KPIs, Trends
Operatives DashboardTagesaktuell für TeamsAuftragseingang, Tickets, Produktion
Analytisches DashboardTiefgehende DatenanalyseKundenverhalten, Kohortenanalyse
Reporting DashboardStandardberichte automatisiertMonatsberichte, Quartalsauswertungen

Nach Komplexität

KomplexitätDatenquellenFeaturesKosten-Rahmen
Einfach1-2Basis-Charts, Filter€2.000 - €5.000
Mittel3-5Berechnungen, Drill-Down€5.000 - €15.000
Komplex5+KI, Prognosen, Alerts€15.000 - €50.000
Enterprise10+Echtzeit, Multi-Tenant€50.000+

Kosten: Was kostet ein Dashboard?

Kostenübersicht nach Ansatz

AnsatzEinmaligMonatlichIdeal für
Self-Service (DIY)€0€10-100/UserEinfache Anforderungen
Template anpassen€1.000-3.000€10-50/UserSchneller Start
Individual-Entwicklung€5.000-50.000€50-200Spezielle Anforderungen
Enterprise-Lösung€50.000+€500+Konzerne

Kostentreiber

Was erhöht die Kosten:

  • Viele Datenquellen (APIs, Datenbanken)
  • Komplexe Berechnungen und KPIs
  • Echtzeit-Daten (statt täglich/wöchentlich)
  • Individuelle Visualisierungen
  • Mobile Optimierung
  • Berechtigungskonzept (wer sieht was)
  • Datenqualitäts-Probleme

Was spart Kosten:

  • Saubere Daten (keine Bereinigung nötig)
  • Standard-Visualisierungen
  • Klare Anforderungen
  • Eine Hauptdatenquelle
  • Template-basierter Ansatz

Beispielkalkulationen

Beispiel 1: Vertriebs-Dashboard

  • Datenquellen: CRM + ERP
  • Features: Pipeline, Umsatz, Forecasts
  • Tool: Power BI
  • Kosten: €5.000 einmalig + €20/User/Monat

Beispiel 2: E-Commerce Analytics

  • Datenquellen: Shop, Google Analytics, Ads
  • Features: Umsatz, Conversion, Kundenverhalten
  • Tool: Looker Studio (kostenlos) + Custom Backend
  • Kosten: €8.000 einmalig + €100/Monat Hosting

Beispiel 3: Produktions-Dashboard

  • Datenquellen: ERP, IoT-Sensoren, Excel
  • Features: Echtzeit-OEE, Alerts, Prognosen
  • Tool: Tableau + Custom Integration
  • Kosten: €25.000 einmalig + €70/User/Monat

Die besten Dashboard-Tools 2026

Power BI (Microsoft)

Stärken:

  • Beste Integration mit Microsoft 365
  • Günstig bei vorhandener Microsoft-Lizenz
  • Große Community, viele Vorlagen
  • KI-Features (Copilot)

Schwächen:

  • Lock-in ins Microsoft-Ökosystem
  • Komplexe Lizenzierung
  • Begrenzte Echtzeit-Fähigkeiten

Kosten: €9-20/User/Monat (oder in M365 enthalten)

Ideal für: Microsoft-Umgebungen, KMU, Power User

Tableau

Stärken:

  • Beste Visualisierungen
  • Sehr flexibel
  • Großes Ökosystem
  • Starke Analyse-Features

Schwächen:

  • Teuer
  • Steile Lernkurve
  • Braucht dedizierte Ressourcen

Kosten: €15-70/User/Monat

Ideal für: Datengetriebene Unternehmen, komplexe Analysen

Looker Studio (Google)

Stärken:

  • Kostenlos
  • Einfach zu bedienen
  • Gute Google-Integration
  • Teilen per Link

Schwächen:

  • Begrenzte Komplexität
  • Weniger Enterprise-Features
  • Langsamere Performance bei großen Daten

Kosten: Kostenlos (Looker Enterprise ab €5.000/Monat)

Ideal für: Marketing, Startups, Google-Umgebungen

Metabase

Stärken:

  • Open Source möglich
  • Einfach zu bedienen
  • Self-Hosted möglich
  • SQL-freundlich

Schwächen:

  • Weniger Visualisierungsoptionen
  • Kleinere Community
  • Begrenzte Enterprise-Features

Kosten: Kostenlos (Open Source) - €500/Monat (Cloud)

Ideal für: Tech-Teams, Startups, Budget-sensitiv

Individuelle Lösung (React + D3.js)

Stärken:

  • 100% maßgeschneidert
  • Volle Kontrolle
  • Kein Vendor Lock-in
  • Beste Performance möglich

Schwächen:

  • Höhere Entwicklungskosten
  • Wartungsaufwand
  • Braucht Entwickler-Know-how

Kosten: €10.000-100.000 (je nach Umfang)

Ideal für: Spezielle Anforderungen, SaaS-Produkte, Embedded Analytics


DIY vs. Agentur: Was ist besser?

Selbst machen (DIY)

Vorteile:

  • Günstiger (nur Tool-Kosten)
  • Schneller für einfache Dashboards
  • Wissen bleibt im Haus
  • Schnelle Anpassungen möglich

Nachteile:

  • Zeitaufwand für Einarbeitung
  • Risiko von Fehlern
  • Begrenzte Komplexität
  • Oft "gute genug", nicht optimal

DIY empfohlen wenn:

  • Budget unter €5.000
  • Einfache Anforderungen
  • Technisch versierte Mitarbeiter
  • Standard-Datenquellen (Excel, CRM)

Agentur beauftragen

Vorteile:

  • Professionelles Ergebnis
  • Best Practices
  • Schnellere Umsetzung
  • Support und Wartung möglich

Nachteile:

  • Höhere Kosten
  • Abhängigkeit vom Dienstleister
  • Kommunikationsaufwand
  • Weniger Flexibilität bei Änderungen

Agentur empfohlen wenn:

  • Komplexe Datenquellen
  • Individuelle Anforderungen
  • Geschäftskritische Anwendung
  • Keine internen Ressourcen

Hybrid-Ansatz

Oft der beste Weg:

  1. Agentur erstellt Grundstruktur
  2. Internes Team pflegt und erweitert
  3. Agentur unterstützt bei größeren Änderungen

Anforderungen richtig definieren

Fragen vor dem Projekt

Zielgruppe:

  • Wer nutzt das Dashboard?
  • Welche technischen Kenntnisse haben die User?
  • Wie oft wird es genutzt?

Daten:

  • Welche Datenquellen gibt es?
  • Wie ist die Datenqualität?
  • Wie oft werden Daten aktualisiert?

Funktionen:

  • Welche KPIs sind wichtig?
  • Brauchen wir Drill-Down?
  • Sollen Alerts verschickt werden?
  • Mobile Nutzung wichtig?

Technik:

  • Cloud oder On-Premise?
  • Welche bestehende Infrastruktur?
  • Wer wartet das System?

Checkliste für Briefings

✅ Ziel des Dashboards definiert ✅ Hauptnutzer identifiziert ✅ KPIs und Metriken aufgelistet ✅ Datenquellen dokumentiert ✅ Aktualisierungsfrequenz festgelegt ✅ Zugriffsrechte geklärt ✅ Budget und Timeline definiert ✅ Erfolgskriterien festgelegt


Der richtige Prozess

Phase 1: Analyse (1-2 Wochen)

  • Anforderungen aufnehmen
  • Datenquellen analysieren
  • Tool-Empfehlung
  • Aufwandsschätzung

Phase 2: Design (1-2 Wochen)

  • Mockups erstellen
  • KPI-Definitionen
  • Datenmodell planen
  • Feedback einholen

Phase 3: Entwicklung (2-6 Wochen)

  • Datenanbindung
  • Dashboard bauen
  • Tests durchführen
  • Iterationen

Phase 4: Rollout (1-2 Wochen)

  • Schulung der User
  • Go-Live
  • Feedback sammeln
  • Optimierungen

Fazit

Ein professionelles Dashboard ist eine Investition, die sich schnell auszahlt. Ob DIY oder Agentur - das hängt von deinen Ressourcen und Anforderungen ab.

Faustregeln:

  • Budget unter €5.000: DIY mit Power BI oder Looker Studio
  • €5.000-20.000: Agentur mit Standard-Tool
  • Über €20.000: Individuelle Lösung in Betracht ziehen

Bei Balane Tech erstellen wir Dashboards, die tatsächlich genutzt werden - von einfachen KPI-Übersichten bis zu komplexen Analytics-Plattformen. Kontaktiere uns für eine kostenlose Beratung.


FAQ

Welches Dashboard-Tool ist das beste?

Kommt auf deine Anforderungen an. Power BI für Microsoft-Umgebungen, Tableau für komplexe Analysen, Looker Studio für Marketing und Google-Integration.

Wie lange dauert es, ein Dashboard zu erstellen?

Einfaches Dashboard: 1-2 Wochen. Mittlere Komplexität: 4-6 Wochen. Komplexe Lösung: 2-3 Monate.

Kann ich mein Dashboard später erweitern?

Ja, aber plane von Anfang an für Erweiterbarkeit. Saubere Datenmodelle und modulare Struktur machen spätere Änderungen einfacher.

Brauche ich einen Data Engineer?

Für einfache Dashboards nicht. Bei komplexen Datenquellen oder Echtzeit-Anforderungen ist ein Data Engineer hilfreich.

Was ist der Unterschied zwischen Dashboard und Report?

Ein Dashboard ist interaktiv und zeigt aktuelle Daten. Ein Report ist ein statisches Dokument für einen bestimmten Zeitraum.

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