Dashboard erstellen lassen: Kosten, Anbieter & Tipps 2026
Was kostet ein professionelles Dashboard? Power BI, Tableau oder individuelle Lösung? Alles über Anbieter, Kosten und die richtige Wahl.

Dashboard erstellen lassen: Kosten, Anbieter & Tipps 2026
Du willst ein Dashboard erstellen lassen, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Power BI, Tableau, Looker oder doch eine individuelle Lösung? Dieser Guide zeigt dir alle Optionen, realistische Kosten und worauf du achten musst.
Inhaltsverzeichnis
- Dashboard-Typen im Überblick
- Kosten: Was kostet ein Dashboard?
- Die besten Tools 2026
- DIY vs. Agentur: Was ist besser?
- Anforderungen richtig definieren
- FAQ
Dashboard-Typen im Überblick
Nach Einsatzzweck
| Dashboard-Typ | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Executive Dashboard | Überblick für Geschäftsführung | Umsatz, KPIs, Trends |
| Operatives Dashboard | Tagesaktuell für Teams | Auftragseingang, Tickets, Produktion |
| Analytisches Dashboard | Tiefgehende Datenanalyse | Kundenverhalten, Kohortenanalyse |
| Reporting Dashboard | Standardberichte automatisiert | Monatsberichte, Quartalsauswertungen |
Nach Komplexität
| Komplexität | Datenquellen | Features | Kosten-Rahmen |
|---|---|---|---|
| Einfach | 1-2 | Basis-Charts, Filter | €2.000 - €5.000 |
| Mittel | 3-5 | Berechnungen, Drill-Down | €5.000 - €15.000 |
| Komplex | 5+ | KI, Prognosen, Alerts | €15.000 - €50.000 |
| Enterprise | 10+ | Echtzeit, Multi-Tenant | €50.000+ |
Kosten: Was kostet ein Dashboard?
Kostenübersicht nach Ansatz
| Ansatz | Einmalig | Monatlich | Ideal für |
|---|---|---|---|
| Self-Service (DIY) | €0 | €10-100/User | Einfache Anforderungen |
| Template anpassen | €1.000-3.000 | €10-50/User | Schneller Start |
| Individual-Entwicklung | €5.000-50.000 | €50-200 | Spezielle Anforderungen |
| Enterprise-Lösung | €50.000+ | €500+ | Konzerne |
Kostentreiber
Was erhöht die Kosten:
- Viele Datenquellen (APIs, Datenbanken)
- Komplexe Berechnungen und KPIs
- Echtzeit-Daten (statt täglich/wöchentlich)
- Individuelle Visualisierungen
- Mobile Optimierung
- Berechtigungskonzept (wer sieht was)
- Datenqualitäts-Probleme
Was spart Kosten:
- Saubere Daten (keine Bereinigung nötig)
- Standard-Visualisierungen
- Klare Anforderungen
- Eine Hauptdatenquelle
- Template-basierter Ansatz
Beispielkalkulationen
Beispiel 1: Vertriebs-Dashboard
- Datenquellen: CRM + ERP
- Features: Pipeline, Umsatz, Forecasts
- Tool: Power BI
- Kosten: €5.000 einmalig + €20/User/Monat
Beispiel 2: E-Commerce Analytics
- Datenquellen: Shop, Google Analytics, Ads
- Features: Umsatz, Conversion, Kundenverhalten
- Tool: Looker Studio (kostenlos) + Custom Backend
- Kosten: €8.000 einmalig + €100/Monat Hosting
Beispiel 3: Produktions-Dashboard
- Datenquellen: ERP, IoT-Sensoren, Excel
- Features: Echtzeit-OEE, Alerts, Prognosen
- Tool: Tableau + Custom Integration
- Kosten: €25.000 einmalig + €70/User/Monat
Die besten Dashboard-Tools 2026
Power BI (Microsoft)
Stärken:
- Beste Integration mit Microsoft 365
- Günstig bei vorhandener Microsoft-Lizenz
- Große Community, viele Vorlagen
- KI-Features (Copilot)
Schwächen:
- Lock-in ins Microsoft-Ökosystem
- Komplexe Lizenzierung
- Begrenzte Echtzeit-Fähigkeiten
Kosten: €9-20/User/Monat (oder in M365 enthalten)
Ideal für: Microsoft-Umgebungen, KMU, Power User
Tableau
Stärken:
- Beste Visualisierungen
- Sehr flexibel
- Großes Ökosystem
- Starke Analyse-Features
Schwächen:
- Teuer
- Steile Lernkurve
- Braucht dedizierte Ressourcen
Kosten: €15-70/User/Monat
Ideal für: Datengetriebene Unternehmen, komplexe Analysen
Looker Studio (Google)
Stärken:
- Kostenlos
- Einfach zu bedienen
- Gute Google-Integration
- Teilen per Link
Schwächen:
- Begrenzte Komplexität
- Weniger Enterprise-Features
- Langsamere Performance bei großen Daten
Kosten: Kostenlos (Looker Enterprise ab €5.000/Monat)
Ideal für: Marketing, Startups, Google-Umgebungen
Metabase
Stärken:
- Open Source möglich
- Einfach zu bedienen
- Self-Hosted möglich
- SQL-freundlich
Schwächen:
- Weniger Visualisierungsoptionen
- Kleinere Community
- Begrenzte Enterprise-Features
Kosten: Kostenlos (Open Source) - €500/Monat (Cloud)
Ideal für: Tech-Teams, Startups, Budget-sensitiv
Individuelle Lösung (React + D3.js)
Stärken:
- 100% maßgeschneidert
- Volle Kontrolle
- Kein Vendor Lock-in
- Beste Performance möglich
Schwächen:
- Höhere Entwicklungskosten
- Wartungsaufwand
- Braucht Entwickler-Know-how
Kosten: €10.000-100.000 (je nach Umfang)
Ideal für: Spezielle Anforderungen, SaaS-Produkte, Embedded Analytics
DIY vs. Agentur: Was ist besser?
Selbst machen (DIY)
Vorteile:
- Günstiger (nur Tool-Kosten)
- Schneller für einfache Dashboards
- Wissen bleibt im Haus
- Schnelle Anpassungen möglich
Nachteile:
- Zeitaufwand für Einarbeitung
- Risiko von Fehlern
- Begrenzte Komplexität
- Oft "gute genug", nicht optimal
DIY empfohlen wenn:
- Budget unter €5.000
- Einfache Anforderungen
- Technisch versierte Mitarbeiter
- Standard-Datenquellen (Excel, CRM)
Agentur beauftragen
Vorteile:
- Professionelles Ergebnis
- Best Practices
- Schnellere Umsetzung
- Support und Wartung möglich
Nachteile:
- Höhere Kosten
- Abhängigkeit vom Dienstleister
- Kommunikationsaufwand
- Weniger Flexibilität bei Änderungen
Agentur empfohlen wenn:
- Komplexe Datenquellen
- Individuelle Anforderungen
- Geschäftskritische Anwendung
- Keine internen Ressourcen
Hybrid-Ansatz
Oft der beste Weg:
- Agentur erstellt Grundstruktur
- Internes Team pflegt und erweitert
- Agentur unterstützt bei größeren Änderungen
Anforderungen richtig definieren
Fragen vor dem Projekt
Zielgruppe:
- Wer nutzt das Dashboard?
- Welche technischen Kenntnisse haben die User?
- Wie oft wird es genutzt?
Daten:
- Welche Datenquellen gibt es?
- Wie ist die Datenqualität?
- Wie oft werden Daten aktualisiert?
Funktionen:
- Welche KPIs sind wichtig?
- Brauchen wir Drill-Down?
- Sollen Alerts verschickt werden?
- Mobile Nutzung wichtig?
Technik:
- Cloud oder On-Premise?
- Welche bestehende Infrastruktur?
- Wer wartet das System?
Checkliste für Briefings
✅ Ziel des Dashboards definiert ✅ Hauptnutzer identifiziert ✅ KPIs und Metriken aufgelistet ✅ Datenquellen dokumentiert ✅ Aktualisierungsfrequenz festgelegt ✅ Zugriffsrechte geklärt ✅ Budget und Timeline definiert ✅ Erfolgskriterien festgelegt
Der richtige Prozess
Phase 1: Analyse (1-2 Wochen)
- Anforderungen aufnehmen
- Datenquellen analysieren
- Tool-Empfehlung
- Aufwandsschätzung
Phase 2: Design (1-2 Wochen)
- Mockups erstellen
- KPI-Definitionen
- Datenmodell planen
- Feedback einholen
Phase 3: Entwicklung (2-6 Wochen)
- Datenanbindung
- Dashboard bauen
- Tests durchführen
- Iterationen
Phase 4: Rollout (1-2 Wochen)
- Schulung der User
- Go-Live
- Feedback sammeln
- Optimierungen
Fazit
Ein professionelles Dashboard ist eine Investition, die sich schnell auszahlt. Ob DIY oder Agentur - das hängt von deinen Ressourcen und Anforderungen ab.
Faustregeln:
- Budget unter €5.000: DIY mit Power BI oder Looker Studio
- €5.000-20.000: Agentur mit Standard-Tool
- Über €20.000: Individuelle Lösung in Betracht ziehen
Bei Balane Tech erstellen wir Dashboards, die tatsächlich genutzt werden - von einfachen KPI-Übersichten bis zu komplexen Analytics-Plattformen. Kontaktiere uns für eine kostenlose Beratung.
FAQ
Welches Dashboard-Tool ist das beste?
Kommt auf deine Anforderungen an. Power BI für Microsoft-Umgebungen, Tableau für komplexe Analysen, Looker Studio für Marketing und Google-Integration.
Wie lange dauert es, ein Dashboard zu erstellen?
Einfaches Dashboard: 1-2 Wochen. Mittlere Komplexität: 4-6 Wochen. Komplexe Lösung: 2-3 Monate.
Kann ich mein Dashboard später erweitern?
Ja, aber plane von Anfang an für Erweiterbarkeit. Saubere Datenmodelle und modulare Struktur machen spätere Änderungen einfacher.
Brauche ich einen Data Engineer?
Für einfache Dashboards nicht. Bei komplexen Datenquellen oder Echtzeit-Anforderungen ist ein Data Engineer hilfreich.
Was ist der Unterschied zwischen Dashboard und Report?
Ein Dashboard ist interaktiv und zeigt aktuelle Daten. Ein Report ist ein statisches Dokument für einen bestimmten Zeitraum.



